Immobilienbüro Seibold

Dienstleistungen rund um die Immobilie

Wohnraumvermietung


Wir bieten ab sofort in der Vermietung zwei Vertriebsmodelle an:

  

1. Die sogenannte Mietsonderverwaltung.

Diese beinhaltet folgende Leistungen:

  

  • Kündigung  des aktuellen Mieters überprüfen und bestätigen

  • Absprache  mit dem aktuellen Mieter über den weiteren Ablauf und Abstimmung

  • Überprüfen  und Feststellen von eventuellen Reparaturen und Instandsetzungen

  • Abstimmung  des Zeitplans für Auszug und Neubezug

  • Ermitteln  des aktuellen Mietzinses und der Betriebskosten

  • Bei  Bedarf Energieausweis erstellen lassen (kostenpflichtig), nötige  Unterlagen des Vermieters zusammenstellen und vorbereiten

  • Exposé  mit Bildern erstellen

  • Bewerben  in einschlägigen Foren, eigener Interessentenkartei und Kontakten

  • Vorauswahl  der Interessenten

  • Koordination  der Besichtigungen

  • Vorstellen  von potentiellen Mietern mit ausführlichen Unterlagen

  • Nach  Übereinkommen Erstellen eines Individualmietvertrages

  • Terminabstimmung  der Wohnungsabnahme und Wohnungsübergabe

  • Abnahme  mit dem ausziehenden Mieters mit Protokollführung

  • Übergabe  mit dem einziehenden Mieter mit Protokollführung

  • (Abnahme  und Übergabe können mit entsprechender Vollmacht auch von uns  übernommen werden)

  • Korrespondenz    mit dem jeweiligen Mieter während der Mietzeit, für    Mieterhöhungsverlangen erhält der Verwalter eine einmalige  Pauschale   von 20 € je Schreiben

Die   Kosten hierfür betragen 10 % der Nettokaltmiete des jeweiligen   vermieteten Wohnraumes, mindestens jedoch 30 € im Monat auf die Dauer   des bestehenden Mietverhältnisses. Diese Verwaltungskostenpauschale ist jeweils bis zum 3. Werktag des Monats per Dauerauftrag fällig und bei   den Aufwendungen steuerlich absetzbar.

  

Einem   Urteil des LG Düsseldorf vom 15.12.1995 (Az. 21 S 182/95) zufolge kann   in Wohnraummietverträgen eine Verwaltungskostenpauschale dann vereinbart  werden, wenn diese eindeutig der Grundmiete und nicht den   Betriebskosten zugeordnet ist. Diese Regelung ist seit der neuen   Festlegung der Betriebskostenverordnung vom 01.01.2004 strittig denn   hier werden in § 1 die Betriebskosten genau definiert. Besser wird es   wohl sein den Mietzins so anzusetzen, das mindestens die vergleichbare   ortsübliche Miete erzielt wird. So sollen diese zusätzlichen, einmaligen   Kosten damit auch dauerhaft gedeckt sein.


2. Vermietung mit sogenannter Innenprovision:

Alternativ   dazu können wir unsere Dienstleistungen in Zukunft auch   Entgeltpflichtig einmalig für den Vermieter anbieten. Die   Vertriebskosten dazu werden wir in der bisher üblichen Höhe von zwei   Nettomonatsmieten + MwSt. belassen. Diese Kosten, so vermuten wir,   werden die Vermieter in den Mieten kalkulieren und dadurch in Zukunft   höher ansetzen. Der Leistungsumfang ist identisch dem Modell 1. Diese   Kosten können nun Vermieter und nicht mehr die Mieter bei der   Einkommensteuer als Aufwendungen absetzen.

  

Mit provisionsfreien Mietangeboten für den Mietinteressenten wird der Markt  sicher nicht einfacher, die Anzahl der Anfragen wird voraussichtlich  deutlich steigen. Nicht nur echte Interessenten werden sich bei den  Anbietern melden, sondern auch viele Vermittler die für   Mietinteressenten im Auftrag arbeiten. Der zusätzliche Arbeitsaufwand   der dadurch bei der Wahl zum passenden Mieter entsteht ist derzeit noch nicht absehbar. Wir erkennen auch in der nahen Zukunft ein Problem bei der rechtssicheren Gestaltung von Mietverträgen von selbst anbietenden Vermietern weil die aktuelle Miet-Rechtsprechung oft mangels Information  nicht berücksichtigt werden kann.